Die Sonne im Gesicht

Die Sonne im Gesicht von Deborah Ellis

 

Ich habe dieses Buch zufällig in meinem Bücherregal gefunden (wahrscheinlich hat es meine Mutter für sich gekauft und es ist irgendwann zu mir gewandert, auf gut Deutsch ich habe es ihr geklaut und es dann vergessen zu lesen :D). Der Klappentext hat mich angesprochen. Es war für mich die perfekte Lösung den Sonntag um ein paar Stunden zu verkürzen, beziehungsweise den ganzen Tag. Nach den ersten paar Seiten hat es mich völlig in den Bann gezogen.

 

Disclaimer:

Parvana´s Vater wird von den Taliban verhaftet. Die elfjährige Parvana verkleidet sich als Junge und nimmt den Platz von ihren Vater als Verdiener der Familie ein. Sie verdient sich das Geld indem sie den vielen Analphabeten ihre Post vorliest. Sie muss wegen der Gesetze der Taliban aufpassen, Mädchen dürfen nicht in die Öffentlichkeit.

 

Thematik:

Frauen unter dem Taliban-Regime

 

Diskussionen:

Beim Lesen des Buches gibt es viel Diskussionsbedarf. Soweit ich weiß lesen es jetzt viele in der Schule (warum haben wir nur so Schrott Bücher gelesen ?). Das Buch regt zum Denken an und bietet viel Platz um darüber zu reden. Die Geschichte ist leicht zu verfolgen und man kann sich schnell wieder einleben.

 

Positives:

Deborah Ellis schildert den Alltag eines Mädchen aus Afghanistan realistisch, jedoch immer noch sensibel. Sie vermittelt einen sehr gut die Eindrücke über Frauen die von der Taliban-Regime unterdrückt wird. Die Autorin schafft es mit Parvana und ihrer Familie Raum für Probleme die während einem Krieg auftreten können, zu schaffen.


Die Autorin zeigt während dem Buch die Brutalität die während einem Krieg auftreten kann. Sie verschönert während dem Buch nichts und zeigt dabei die knallharte Wahrheit.

 

Negatives:

Das erste was mir an diesem Buch aufgefallen ist, ist die Tatsache das es eine Altersempfehlung von 11 Jahren hat. Ob 11 Jährige so eine Brutalität durchleiden sollten, bleibt für mich auf fraglich.


Das zweite was mich an diesem Buch aufregt, ist die Tatsache das es mitten im Geschehene endet. Plötzlich kommt ein Bruch. Es gibt eine Fortsetzung von dem Buch, die zweite Geschichte geht nahtlos mit der ersten Geschichte übereinander. Trotzdem stört es mich, dass es zwei Bücher gibt. Beide sind nicht sonderlich dick und man hätte es auch einfach zusammen schreiben können.

 

 von 5

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