Spinnenfalle

Spinnenfalle von Nina Schindler

 

Inhalt:

Eigentlich läuft in Alexandra's Leben alles prima. Sie hat eine prima Familie, nette Freundinnen und hat einen verdammt gut aussehenden Schwarm der sich sogar anfängt für sie zu interessieren. Doch dann beginnt ihre Mutter wieder zu arbeiten und ein Au-Pair namens Ljuba zieht bei den Koopmanns ein. Alex freut sich am Anfang und hofft einen Schwesternersatz in Ljuba zu finden. Doch sie wird bitterlich enttäuscht. Ljuba ist an Alexandra nicht interessiert und weist sie immer wieder ab. Doch bei ihren anderen Familienmitgliedern macht sie sich unentbehrlich. Ihre Eltern sind von das neue Au-Pair Mädchen hin und her gerissen und Alexandra's kleinen Schwestern finden sie natürlich super. Nur Alex hat ein mulmiges Gefühl und beginnt Ljuba genauer zu beobachten. Alexandra wird von Ljuba regelrecht gemobbt und Alex beginnt öfter von zuhause weg zu bleiben. Doch genau das scheint Ljuba überhaupt nicht zu stören, sie möchte Alex aus dem Weg räumen, koste es, was es wolle…

 

Charaktere:

Alexandra ist eigentlich ein ganz normaler 14jähriger Teenie. Sie ist verliebt, hat Freundinnen mit denen sie durch dick und dünn geht und sie steht in Mathematik total auf dem Schlauch. Genau dieses gewöhnliche stört mich irgendwie. Sie hat einfach keine außergewöhnlichen Charakterzüge. Was mich übrigens am meisten an ihr störte, war die Tatsache wie sehr sie Ljuba´s Verhalten auf die leichte Schulter nimmt. Ljuba beginnt herumzuschnüffeln und Alexandra bleibt erst mal recht locker, sie nimmt es total auf die leichte Schulter. Sie erzählt ihren Eltern erst dann von ihren Beobachtungen, als sie von Ljuba total begeistert waren und ihr nichts mehr glauben.

 

Schreibform:

Die Autorin Nina Schindler schreibt recht lebendig und man bekommt als Leser den Eindruck direkt in der Geschichte zu sein.


Nina Schindler schafft es übrigens auch mit Kapitelanfängen wie z. B. »Das konnte keiner von uns damals ahnen« die Leser sofort in ihren Bann zu ziehen. Man musste unbedingt das nächste Kapitel lesen um zu erfahren, was genau passiert war.


Natürlich fragt man sich während der Geschichte ob die Familie von Alex blind ist, ihre Freundinnen nur getäuscht werden oder ob Alexandra total zickig auf die neue Situation reagiert.

 

Mein persönliches Fazit:

Ein gelungenes Buch für den Abend. Mit seinen 200 Seiten schnell und leicht zu lesen. Doch trotz der wenigen Seitenanzahl bekommt man nicht das Gefühl, dass die Autorin die Geschichte zu kurz gehalten hat. Sie hat genau die richtige Länge.


Während dem Buch bekam ich auch Mitleid mit Alexandra. Ihre Eltern glauben nur Ljuba alles und betiteln Alexandra als eifersüchtig.

 

von 5

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