Das Klassentreffen

Das Klassentreffen von Simone van der Vlugt

 

Nein, ich schreibe jetzt nicht über den American Pie Film. Es geht wirklich um ein Buch, dass wahrscheinlich sehr unter den Titel zu leiden hat. Ich hoffe, dass ihr nach diesen Blogeintrag nicht nur an den Film, sondern dass ihr eure Gedanken auch kurz diesem Buch spendet.


Inhalt:
Erst als die Einladung zum Klassentreffen bei Sabine eintrifft, denkt sie wieder an Isabel. Das Mädchen das sie mit ihren Freunden vor der kompletten Schule lächerlich macht. Doch Isabel war auch mal Sabine's beste Freundin. Sie erinnert sich an den letzten Tag, an den sie Isabel lebend gesehen hat. Sie ist spurlos verschwunden, und genau an diesen Tag kann sich Sabine einfach nicht erinnern ! doch nach dieser Einladung stürmen Erinnerungen auf sie ein, wo wird Isabel stecken ? ist sie wirklich ermordet worden ? warum kann sich Sabine nicht an die Ereignisse von diesen Tag erinnern ?


Zur Geschichte:
Die Geschichte klang spannend. Das (und die wahrscheinliche Aussicht auf ein langweiliges Wochenende) trieb mich dazu dieses Buch zu kaufen. Nachdem ich ja langsam immer mehr Thriller lese musste auch mal ein passendes Buch in der Thriller Genre auf meinen Kindle haben. Die Geschichte hat mich gleich angesprochen. Es ist eher für jugendliche gedacht (zumindest habe ich den Suchbegriff: Jugendthriller eingegeben und es ist unter die ersten fünf gedacht) kann aber natürlich auch von erwachsenen gelesen werden.
In dieser Geschichte geht es auch nicht nur um den Fall Isabel. Es geht um auch Mobbing und wie Sabine versucht hat diese Zeit zu überwinden. Es spielen soviel Faktoren mit, sodass es genug Baustellen in diesem Buch gibt mit denen man sich beschäftigen kann. Man könnte sogar sagen,dass die Autorin es mit den ganzen Themen etwas übertrieben hat.


Spannung:
Die Spannung ist nicht gleich von Anfang an da. Die Geschichte schleppt sich erst mal langsam über die ersten Seiten und beginnt erst dann spannender zu werden. Erst, wenn auf Sabine die ganzen Erinnerungen stürmen beginnt es so richtig spannend zu werden. Man wird richtig gierig nach jeder neuen Erinnerung.


Schreibform:
Die Geschichte ist in zwei Zeitformen aufgeteilt. Einmal die Gegenwart und dann nochmal die Vergangenheit. Auch über Sabine's Jugendzeit erfährt man einiges. Das gute ist, dass in beiden Zeitformen irgend etwas Spannendes passiert und man sich nicht in einer Zeitform langweilt.


Der Schreibstil von der Autorin ist richtig gut geschrieben. Sie schreibt flüssig und widerspiegelt jeden Gedanken von Sabine.


Charaktere:
Sabine ist eigentlich ein recht normaler Charakter. Sie gehört zu diesen normalen Charakteren die man in jeder Stadt findet. Ihre Entscheidungen sind komplett normal. Sie sind sogar vorhersehbar.

 

von 5