Die Zickenjagd

Zickenjagd von Susanne Mischke

 

Genre: Thriller


Inhalt:
Josy ist beliebt. Sie gibt mit ihren drei Freundinnen den Ton in der Schule an, jeder möchte mit dem Alpha-Team befreundet sein, auch die unscheinbare Ines. Doch die Clique mobbt Ines wegen ihres plumpen äußeres. Doch als ein tragischer Unfall geschieht, hat Ines Josy fest in der Hand. Nun ändern sich die Rollen.


Zur Geschichte:
Die Geschichte beginnt natürlich harmlos. Man hat das Gefühl in den alltäglichen deutschen Schulalltag zu geraten, indem Mobbing und Ausgrenzung dazu gehören. Übrigens eine gute Sache hat auf jeden Fall das Buch, es spielt in Deutschland !


Leider beginnt die Geschichte irgendwann etwas abzudrehen. Es wird einfach dermaßen übertrieben, dass man das Gefühl hat in eine komplett andere Welt abzutauchen.

Charaktere:
Ich glaube die spannendste Charakterentwicklung hat Ines hinter sich. Sie beginnt es als unscheinbares Mauerblümchen, sie tat mir sogar richtig Leid. Doch mitten im Buch beginne ich sie selbst als "verrücktes Miststück" zu bezeichnen. Sie ist hinterlistig, schreckt vor keinen Mord zurück um an ihr Ziel zu kommen.


Josy dagegen ist klug, schön und beliebt in der Schule. Sie ist das Gegenstück zu Ines. Eine einzige Entscheidung an ihr kann ich nur nicht verstehen. Sie lässt ihren kleinen Bruder auf dem Spielplatz zurück um mit ihren Freund ein Eis zu essen. Der kleine Bruder wird von einen Auto angefahren, doch Josy traut sich nicht die Wahrheit zu sagen, sie hat Angst in ein Internat zu kommen. Meint sie das jetzt wirklich Ernst ? Ines kennt die Wahrheit, beginnt sie damit zu quälen. Doch Josy traut sich nicht die Wahrheit zu sagen. Diese Entscheidung gehört wohl zu den seltsamsten von denen ich je gehört habe.


Das Ende:
Das Ende ist schrecklich. Nicht von den Ereignissen her. Die Autorin musste sich halt für ein doppeltes Ende entscheiden. Am Ende des Buches gibt es zwei Mörderinnen eine würde die andere die Schuld nehmen, doch es gibt kein festgelegtes Ende. Jeder soll für sich selbst entscheiden wer denn nun der Mörder ist.


Das Ende ist dann auch ziemlich abgehackt. Plötzlich endet die Geschichte. Vielleicht ist der Autorin während dem Schreiben das Papier ausgegangen ?


von 5