Der Gott des Todes (Reich der Götter)

Man kann es ja gar nicht mehr glauben, endlich mal kein Buch aus der Thriller-Genre. Ich bin sehr selten in der Fantasy Genre unterwegs. Ich glaube Fantasy Bücher haben es bei mir viel schwerer eine gute Bewertung zu bekommen wie jetzt z. B. ein Jugendroman. Sie müssen mich erst mal von den ganzen Mythen und magischen Geschöpfen überzeugen bis ich mich überhaupt dazu aufraffen kann es zu lesen.

 

Die Geschichte:

Azur ist ein Todesengel. Nach seinen Selbstmord ist er dazu verdammt in der Unterwelt Seelen von verstorbenen Menschen aufzusammeln. Doch er erspielt sich beim Gott des Todes eine neue Chance, er darf wieder in die Welt der Lebenden zurückkehren. Jetzt bekommt er endlich die Chance die Frau zu finden, an die er immer noch Erinnerungen hat. Er beginnt sich in ein Abenteuer zu stürzen, voll mit Magischen Geschöpfen und spannenden Charakteren.

 

Zur Geschichte:

Die Geschichte hat mir erst gefallen, als Azur die Unterwelt verlassen hat. Okay die Stelle wo er gegen den Gott des Todes gewettet hat war auch nicht gerade langweilig, aber so richtig glücklich wurde ich als er endlich wieder in der "normalen" Welt unterwegs war. Leider war ich vorher der Meinung, dass die Geschichte in unserer Zeit abspielt, doch ich habe mich getäuscht, man könnte sie zeitlich eher ins Mittelalter packen.

 

Nachdem ich mich an die Zeit gewöhnt habe, ist mir jedoch aufgefallen das Azur an einer Spielsucht leidet. In mindestens jedem zweiten Kapitel muss er ein Spiel um Leben und Tod beginnen. Die Spiele sind zwar spannend beschrieben, jede Regel wird genau erklärt, trotzdem habe ich viele Spiele übersprungen. Gestört hat es nicht, ich konnte der Geschichte genauso gut folgen.

 

Das Buch beherbergt mehrere Geschichten. Zwar steht im zentralen Geschehen die Geschichte von Azur und seiner gesuchten Frau, doch dazwischen verlässt er immer wieder seinen eigenen Weg. Er muss natürlich auch noch einen Werwolf suchen, eine Spinne töten und dazwischen eine äußerst wertvolle und gestohlene Drachen träne wiederfinden.

 

Charaktere:

Der Charakter Azur ist eigentlich ein richtiger Held. Ich glaube alleine mit diesem Wort ich habe ich ihn so treffend beschrieben, dass ich jetzt eigentlich keine Sätze mehr bräuchte. Azur ist so herzensgut und interessiert an das Leid von anderen, dass er sein eigentliches Ziel gerne mal aus den Augen verliert. Sein ständiges Helfen hat mich ehrlich gesagt dazwischen auch öfters mal genervt.

 

Leider blieben andere Charaktere (die mich genauso interessierten) nicht sonderlich lange. Die meisten verschwanden nach ein paar Seiten wieder und zurück blieb nur ein Name und das war's. Ich wurde mit so vielen Namen überhäuft, dass ich die meisten gar nicht mehr namentlich einordnen könnte, wenn sie wieder auftauchen sollten.

 

Der Schreibstil:

Nachdem Azur die Unterwelt verlassen hat beginnt er plötzlich in einen total altmodischen Stil zu reden. Das hat mich gewundert, weil er am Anfang eher normal geredet hat.

 

Gut jedoch ist das sehr genaue Beschreiben vom Autor. Er beschreibt die Orte so genau das man sie sich sehr gut bildlich vorstellen kann. Der Text besteht auch aus keinen Rechtschreibfehlern und ist recht einfach zu folgen.

 

Mein persönliches Fazit:

Ich glaube ich werde nach diesem Buch nicht gerade der riesige Fantasy-Fan überhaupt werden. Doch ich glaube es hat mich trotz der magischen Geschöpfe überzeugt und bekommt deshalb:

 

von 5

 

http://www.lovelybooks.de/autor/Patrick-Satters/Der-Gott-des-Todes-Reich-der-G%C3%B6tter-1-1064612741-t/leserunde/1065039909/