Unter Freunden

Unter Freunden von Thomas Fuchs

 

Inhalt:

Hausenthal ist ein Internat für Jugendliche die eine weitere Chance verdient beziehungsweise von ihren Eltern bezahlt bekommen. Hier bekommen sie die Chance ihren Schulabschluss nachzuholen. Gute Freunde findet man hier eher selten, doch Greg ist anders. Er hat ein offenes Ohr für die beiden Neulinge Leo und Sara. Doch dann entdecken sie das er ein fieses Spiel mit den beiden spielt. Manipulation und das Ausspielen seiner Macht gehört zu Greg wie für andere das Licht zum Leben. Doch wie werden Sara und Leo da je wieder heil raus kommen ? Sie sind so sehr in die Intrigen vernetzt und suchen zusammen verzweifelt einen Ausweg...

 

Zur Geschichte:

Die Geschichte hat mich sehr an »Das Boot-Camp von Morton Rhue« erinnert. Das Buch hat mir ziemlich gefallen und ich war begeistert von der »Boot-Camp« Geschichte, ich glaube das war der Hauptgrund warum ich mir dieses Buch überhaupt zugelegt habe.

 

Ich fand die Idee spannend wie ausgerechnet ein Schüler eine Machtposition besitzt und nicht wie sonst der Direktor,die Lehrer oder die Betreuer. Vom Internat leben bekommt man leider eher wenig mit, auch die Vor-Geschichte der Hauptpersonen wurde eher kurz gehalten. Hauptsächlich wird die Geschichte zwischen Greg und Leo im hier und jetzt erzählt.

 

Die Schreibweise:

Die Schreibweise hat mich am Anfang ziemlich verwundert und auch etwas verwirrt. Sara erzählt wie die Freundschaft zwischen Leo und Greg begonnen hat. Sara übernimmt die Erzählposition und belegt somit nicht gerade eine der Hauptrollen. Die Hauptrollen wurden ganz klar an Leo und Greg vergeben. Doch nach anfänglichen Durcheinander geraten konnte ich mich auch daran gewöhnen. Es war so als würde ein Freund mir diese Geschichte erzählt und genau das hat mich sehr beeindruckt.

 

Spannung:

Leider hat Thomas Fuchs einen ziemlichen Fehler gemacht. ER hat Sara immer wieder sagen lassen: »Es wäre niemals so schlimm gekommen«. Somit hat er die Situation immer mehr unter Spannung gestellt, doch die Spannung ist dann leider nicht aufgetaucht. Klar das Buch ist interessant, aber nicht gerade spannend. Es ist so als würdest du einen Luftballon aufblasen, die Luft ist drin und du wartest darauf ihn zum Platzen zu bekommen, doch dann geht die ganze Luft raus und der leere Luftballon liegt vor einem und man wartet immer noch auf den großen Knall.

 

Mein persönliches Fazit:

Jetzt abgesehen von der Spannung ist dieses Buch recht gut. Leider hat es mit »Das Boot Camp« kaum bis gar keine Gemeinsamkeiten. Gut ist natürlich, dass dieses Buch in Deutschland spielt. Ich bin generell ein Fan von Büchern die nicht gerade durchgehend in Amerika oder England spielen.

 

 

von 5